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Zuckerberg im Widerspruch

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Bis wann ist man zu jung für Facebook und ab wann alt genug? Eine Frage die Mark Zuckerberg, Facebook-Gründer, offenbar momentan etwas ins Straucheln bringt. Der  britische Rundfunksender BBC berichtete, dass Zuckerberg die Altersgrenze von 13 Jahren für eine Mitgliedschaft im sozialen Netzwerk senken möchte. Den Vorstoß begründete er mit dem Bildungswert des Netzwerkes. Auf dem eG8-Gipfel in Paris hingegen ruderte Zuckerberg im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters wieder zurück.

Auf den Bericht der BBC reagierten Eltern besorgt. Sie sehen eine Gefährdung ihrer Kinder die beispielsweise schnell in der Schule zu Mobbing-Opfern durch Facebook werden könnten. Zudem beschwerte sich ein Vater darüber, dass Facebook zwar aktuell Personen unter 13 Jahren die Nutzung der Webseite in seinen Nutzungsbedingungen untersage, aber es keine Möglichkeit gebe derartige Verstöße zu melden.


Mit 500 Millionen Nutzern ist Facebook das aktuell größte Soziale Netzwerk der Welt. Eine  Herabsetzung des Mindestalters könnte die Mitgliederzahlen steigen lassen, was zudem zeitgleich den Wert des Unternehmens zu Gute kommt. Zusammen mit der amerikanischen Regierung engagiert sich Facebook verstärkt gegen Cyber-Mobbing.

In Deutschland lässt der Konkurrent VZ-Netzwerke bereits Minderjährige als Nutzer zu. Für diese Zielgruppe wurde ein eigenes Netzwerk Namens SchülerVZ eingerichtet für 12-21jährige User. Ein Netzwerk mit reinen Minderjährigen (in Deutschland unter 18 Jahren) gibt es bislang nicht. Um sich beim Netzwerk anmelden zu können muss man von bereits bestehenden Mitgliedern eingeladen werden. Zwar gibt es auch hier keine absolute Sicherheit aber der Zugang ist beschränkt.


Aktuell dementiert Zuckerberg jedoch die Öffnung für Kinder unter 13 Jahren. Die von ihm getroffenen Aussagen auf einer Bildungskonferenz vergangene Woche, seien laut Zuckerberg aus dem Zusammenhang gerissen worden. Er teilte mit, dass Facebook derzeit an keiner Lösung für Minderjährige Facebook-User arbeite. Irgendwann in der Zukunft sei es aber sinnvoll sich mit diesem Thema zu beschäftigen.

Verfasst von: Marc Hartung-Knöfler
Quelle: netzwelt.de

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